Ankunft

Hallo Leute,

hier noch ein paar letzte Bilder vom Eintreffen der GUMBOOTS in Bad Schwartau, geschossen von Fraed!

Gruß!

Martin

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Bad Schwartau erreicht!

Hallo Leute,

ja, es ist vollbracht und wir sind wieder in Bad Schwartau angekommen.

Die Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal problemlos überstanden, besuchte uns am Abend in Kiel, noch Sonja. Am Folgetag, also am Montag den 17.08., fuhren Torben und ich, Ulli stieg in Kiel aus, dann weiter in Richtung Dänemark, um gegebenenfalls dann durch Belt, Kattegat und Sund doch noch Kopenhagen zu erreichen.  Marstall am Abend passiert, war dann aber, nach erneuten Starkwindwarnungen von Lyngbyradio und dicken Regenboen, erstmal auf der kleinen Insel Strynoe Schluß und wir machten dort fest. Am nächsten Morgen dann los und Richtung Norden, gegen starken Strom und bei 4-5 Windstärken durch den Rudkoebing Loeb, vorbei an Lohals, Langeland nördlich passiert, quer durch den Belt an Omoe vorbei, durch gleichnamigen Sund, dann Storstroem und zwischen Falster und Moen wieder in die eigentliche Ostsee, Moens Klint gerundet durch den Oeresund nach Kopenhagen, wo wir dann, direkt in der Stadt, im Christianshavn, am Morgen des 19. August festmachten. Also doch noch geschafft. Ein wunderschöner Tag in Kopenhagen, Treffen mit Julia und Alex, ging es dann am 20. endgültig in Richtung Heimat. Der Oeresund empfing uns mit bis zu 7 Bft. aus Südost und 3,5 m See, noch ein letztes Mal gegenan, noch mal Nässe und durchgerüttelt werden. An der Kadettrinne ließ der Wind dann nach, dafür zog ein Gewitter über die Ostsee und beeindruckte mit grellen Blitzen und schwarzen Wolkenwänden. Bald war auch diese Front durchgezogen und wir fuhren bei leichtem Wind aus SW (Ja, richtig: Wieder gegenan!) weiter in Richtung Trave. Noch einen Haveristen im toten Arm der Teerhofinsel eingesammelt, waren wir um 19.30 Uhr, am 21.08.2009, wieder beim SSV fest. Von Crewmitgliedern, Freunden, Familienangehörigen, Geliebten erwartet und herzlich begrüßt ging die knapp 1.900 sm Reise zu Ende. Dank an Henning für das Empfangsbier und für die Pizza von Familie Peters!

Ja, Dank an alle die diese Reise förderten und letztendlich ermöglichten, ins Besondere an meinen Vater ohne dessen Unterstützung, wir es sicher nicht geschafft hätten! Dank und Respekt gebührt auch der alten Lady, die oft weniger zögerlich war, als wir selber und uns angstfrei und kraftvoll durch die wilde See nach Westen in ihr altes Heimatrevier und sicher zurück brachte.

Dank der GUMBOOTS! 

Martin

Hier noch ein paar Impressionen vom letzten Teil der Reise: 

GUMBOOTS im kleinen Hafen von Strynoe GUMBOOTS im kleinen Hafen von Strynoe

Storstroem Storstroem

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Oeresundbrücke Kopenhagen Oeresundbrücke Kopenhagen

In der Einflugschneise In der Einflugschneise

GUMBOOTS bewacht vom Hafenmeister in Christianshavn GUMBOOTS bewacht vom Hafenmeister in Christianshavn

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Und wieder los! Und wieder los!

Wieder in heimischen Gewässern!

Hallo Freunde, Unterstützer, Angehörige, Fans, Bewunderer,

die GUMBOOTS hat es geschafft und ist in die heimischen Gewässer zurückgekehrt. Nach vier aufregenden Tagen auf See, durch den englischen Kanal, vorbei an den nun schon bekannten Cliffs von Dover, durch die kabbelige See am Godwin, gegen Tidenströme, mit nächtlichen Segelwechseln, Slalomfahrt zwischen holländischen Bohrtürmen, mit wenig Schlaf und salzigen Klamotten am Leib, sind wir nach rund 500 sm wieder glücklich auf Helgoland gelandet. Mittlerweile schon wieder im Nord-Ostsee-Kanal, ist der Plan, noch in Kopenhagen vorbeizuschaun, nicht gänzlich fallen gelassen worden. Der Verzicht darauf, Skagen zu runden, beruht auf dem immer noch angeschlagenen technischen Zustand der alten Lady, den miesen Wetteraussichten und dem Mangel an Zeit. Wir werden sehen, ob wir es noch schaffen, durch Belte und Sund, Sjaelland zu runden und über die dänische Metropole nach Bad Schwartau zurückzukehren. Vorraussichtlicher Ankunftstermin: Samstag der 22.08.2009, 16:00 Uhr! Bis dahin und auch sonst: Liebe Grüße von Bord der GUMBOOTS!

Martin, Torben & Ulli

Hier noch ein paar Bilder von der Heimreise:

Auch das gibt es an der englischen Küste! Auch das gibt es an der englischen Küste!

Ulli zwischen den Bohrtürmen Ulli zwischen den Bohrtürmen

Begegnung Begegnung

Torben kocht auf See! Torben kocht auf See!

Kurs: Helgoland Kurs: Helgoland

Helgoland zwischen Düne und Insel Helgoland zwischen Düne und Insel

Ankunft auf der Insel Ankunft auf der Insel

Fröhlicher Skipper Fröhlicher Skipper

Und Cuxhaven! Und Cuxhaven!

Die letzten Tage

Hallo Leute, hier nun ein letzter Text aus Cowes, denn Heute soll der Schaden, den wir hatten, repariert sein und wir werden Morgen dann Richtung Heimat starten. Die Rücktour mit Ulli und Torben, soll allerdings quer durch die Nordsee, über Skagen, Südnorwegen (eventuell), Südschweden und Kopenhagen (Julia wir kommen!) führen. Jede Menge Meilen, die es erst mal gilt zu bewältigen.Die letzten Tage hier, waren ein wenig von Frustration geprägt, waren wir doch zum Zuschauen verdammt. Spannend war auch das, aber letztendlich dann wenig seglerisch befriedigend. Nun, aber alles dreht sich hier um das Segeln, Segeln auf höchstem Niveau, mit Liveübertragung im Radio und TV, Kommentaren für das durchaus sachverständige Publikum am Strand und auf der Liegewiese, direkt an der Stadt, unmittelbar vor der Ziellinie der Regatten. Ein Zeichen für die Segelverrücktheit der Britten war allein die Teilnehmerzahl von knapp 800 (!) Booten pro Tag! Wohlgemerkt es handelt sich dabei ausschließlich um Kielboote keine Jollen! Beeindruckend auch die Hilfsbereitschaft die uns von allen Seiten entgegengebracht wurde, vor allem von David dem Segelmacher bei dem wir unsere Sachen unterstellen und die Spis trocknen konnten und natürlich von den zahlreichen Jungs  im Umfeld von „Composite Craft“ und „Shepards Wharf Marina“. Das nun alles hinter uns lassend, heißt es dann Morgen:Segel hoch und Kurs Ost! Und diesmal möglichst nicht so viel Wind gegen an! Grüße an Alle! 

Martin & Crew

Hier noch ein paar Eindrücke aus COWES:

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Shit happens!

Hallo Leute,

sicherlich habt Ihr euch schon gefragt, was passiert ist und warum die GUMBOOTS nicht mehr in den Ergebnislisten der Cowes-Week auftaucht. Nun, technische Probleme, zwangen uns bei 6 Windstärken unter Spinnacker, in der 4. Wettfahrt, zur Aufgabe. Der Schaden wird, von den hier überall sehr hilsbereiten englischen Jungs, bis Sonntag repariert. So das wir dann auch nach Hause segeln können. Ja, es ist tatsächlich sehr schade, daß eine weitere Teinahme an den Regatten unmöglich geworden ist. Doch “Shit happens!”, so werden wir versuchen die letzten Tage, die Atmosphäre und Spannung um die Wettfahrten der Cowes-Week weiterhin, wenn auch von Außen und nicht mehr als Teilnehmer, zu genießen.

Liebe Grüße von Bord der GUMBOOTS aus COWES!

Martin & Crew   

Erste Tage in COWES

Hallo Leute,

 

sind wir doch tatsächlich in COWES angekommen. Am 31.08.2009 um 22.00 Uhr lokaler Zeit war es dann soweit und wir wurden vom Rest der Crew, nach 850 sm harten Segelns am Wind, herzlich am Steg der „ Shepard Warf Marina“ empfangen. Dieser letzte Segeltag der Überführung, war dann auch der erste, der etwas entspannter ablief, endlich mal nicht gegen an und keine 7 Bft. Wind. Auf der Überfahrt trafen wir auf See das zweite deutsche Teilnehmerboot, die „DIABOLA“ eine Archambault 35 mit Frauencrew. Erst fuhren sie an uns vorbei, nachher mussten wir Hilfestellung leisten, da sie sich einen Tampen in die Schraube gedreht hatten, der Wind nachließ und die Tide langsam kippte und gegen an stand, also nahmen wir sie kurzer Hand in den Schlepp und kamen so gemeinsam in Cowes an.

 

Am Folgetag, dann gleich die erste Wettfahrt, schnell am Morgen das Boot umgerüstet, die Klamotten vom Schiff runter und ab ging es. Die Kurse kompliziert, aber anspruchsvoll und geschickt gelegt, hunderte von Booten im Solent und ordentlich Wind um 5 Bft. machten das Segeln nicht gerade einfach, dafür aber hoch spannend und sportlich. Und eins steht fest: die können hier Segeln und tun es auf einem sehr hohen Niveau … Am Ende blieb der 25. Platz von ca. 40 Teilnehmern in unserer Gruppe, durchaus zufrieden stellend für die 35 Jahre alte GUMBOOTS und ihre Crew!

 

Demnächst dann mehr von der COWES-WEEK!

Martin & Crew  

 

Dover Dover 

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Endlich entspanntes Segeln! Endlich entspanntes Segeln! 

DIABOLA im Schlepp DIABOLA im Schlepp

 Erster Regattatag Erster Regattatag

Hunderte Boote Hunderte Boote

 

Nun aus Dover

Hallo Leute, Freunde, Verwandte, SSV-ler,

bevor es weiter geht, heute eine kurze Nachricht aus Dover, denn hier sind wir nach 180 sm, (Selbstverständlich gegen an, denn wir können gar nicht mehr anders segeln!) gelandet. Der letzte Hafen war Maassluis bei Rotterdam, in dem wir Zuflucht gesucht hatten, nach dem wir in einer stürmischen Regenböe, klein bei geben mussten. Die Fahrt zur britischen Insel war geprägt von Starkwind aus Südwest, kreuzenden Frachtern und Fischern, Verkehrstrennungsgebieten, Regen, Kälte und Tidenstrom bis zu 5 Knoten. Gestern dann (29.07), vor der gewaltigen Kulisse der Cliffs von Dover, war in Anbetracht der angekündigten stürmischen Gewitterböen, für uns vorerst Schluss und wir sind in den Hafen eingelaufen. Nun, wenn wir Heute ein wenig Kraft gesammelt haben, werden wir bei Niedrigwasser in Richtung COWES starten. Noch hundert Seemeilen, dann haben wir es geschafft! Eine anstrengende Reise, doch bisher ist an der alten GUMBOOTS alles heil geblieben und wir sind auch noch gesund und munter!

Also bis dann! Grüße an alle! Martin & Christian

 

Noch mal Holland Noch mal Holland

 

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Schnittchen Schnittchen

 

Gegenan Gegenan

 

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Fischer auf der Nordsee Fischer auf der Nordsee

 

Cliffs of Dover Cliffs of Dover

 

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Gegenan nach Holland

Hallo Leute,

ganz schnell, aus einem I-Net Kaffe: Nach 40 Stunden gegenan und 190 sm (Geplant waren 140), querenden Containerschiffen, Tidenstrom von vorn, Wind aus SW um 25 Knoten (Spitzen bei 30 kn) und naechtlicher Irrfahrt durch das Terschellinger Zeegat sind wir voellig kaputt aber wohlbehalten in Harlingen, Holland angekommen.

Gruesse an Alle! Von Martin & Christian

Ablegen auf Helgoland Ablegen auf Helgoland

Segel hoch! Segel hoch!

GUMBOOTS in Harlingen Harlingen, Holland

Harlingen, Holland GUMBOOTS in Harlingen

Nun auf Helgoland

Hallo Leute, 

nach der stürmischen Fahrt auf der Eider und der Übernachtung bei einem sehr netten, kleinen Anglerverein, mitten in der dithmarscher Wildnis, sind wir gestern durch das Eidersperrwerk auf die Nordsee vorgedrungen. Die Fahrt auf der Eider war sehr schön und alle Schleusen- und Brückenwärter äußerst nett. Nebenbei bemerkt: waren wir fast das einzige Boot, was Richtung Westen fuhr. Am Sperrwerk, dann die Überraschung: Dirk und Familie. Schnell ein paar Worte gewechselt, dann weiter in die Nordsee, bei Hochwasser über die Barre und bei unterschiedlichsten Bedingungen (Flaute und unangenehmer Schwell, nachher Gewitter in der Luft, kam aber nicht, schließlich 5 Bft. aus SE), sind wir dann am 21.07, gegen  23:00 in Helgoland eingelaufen. Der Hafen ist ordentlich gefüllt und wir liegen im Päckchen zu viert. Heute noch Proviant und Diesel bunkern, morgen dann mit dem Hochwasser raus und Richtung Westen. Mindestens zwei Tage auf See, kommen die nächsten Nachrichten dann vielleicht schon aus Holland.

Grüße an alle Freunde und Verwandten zu Haus, von Martin & Christian!

In der Schleuse von Holtenau In der Schleuse von Holtenau

Knieriem-Werft mit Americas-Cupper Knieriem-Werft mit Americas-Cupper

Ganz schön eng! Ganz schön eng!

Mit der “GENUA VI” auf der Eider Mit der “GENUA VI” auf der Eider

Das erste Tor zur Nordsee, ab hier beginnt der Einfluß der Gezeiten: Schleuse Nordfeld  Das erste Tor zur Nordsee, ab hier beginnt der Einfluß der Gezeiten: Schleuse Nordfeld

Eidersperrwerk mit winkenden Dirk Eidersperrwerk mit winkenden Dirk

Gewühle im Helgoländer Hafen Gewühle im Helgoländer Hafen

Abschied und Holtenau

Hier noch schnell drei Bilder!

Abschied Abschied

Klamotten trocknen! Klamotten trocknen!

Der Navigationsbeweis Der Navigationsbeweis

Bis dann! Martin